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Neuigkeiten des Teckids e.V.

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Gruppenfoto Am 24. Juni 2017 fanden die Mini-FrogLabs beim Tübinger Linux-Tag statt. Diesmal gibt es gleich zwei Berichte von der Veranstaltung:

Wir bedanken uns bei der Firma SySS GmbH für die Unterstützung unserer Veranstaltung durch ihre Spende sowie einige Geschenke für die Teilnehmer!

Ziele des Vereins Teckids e.V.

23.03.2017, geschrieben von Dominik George
Tags: news

Bei unserem Workday am 18. März 2017 haben wir in einem Workshop gemeinsam über die Ziele des Vereins und ihre Prioritäten beraten. Wir wollten feststellen, nach welchen gemeinsamen Ideen wir unsere Vereinsarbeit in Zukunft ausrichten und in welche Ziele wir die meisten Resourcen investieren. Die einzelnen Vereinsziele und was damit gemeint ist möchten wir heute kurz vorstellen.

1. Bildungseinrichtungen mit freier Software und freiem Unterrichtsmaterial versorgen

Unsere Mitglieder haben abgestimmt, dass die Verbreitung von freier Software an Schulen sowie die Verbreitung von freiem Unterrichtsmaterial zu unseren Workshopthemen oberste Priorität haben sollen. Das bedeutet für unsere Arbeit nun z.B., dass wir, auch bei der Vorbereitung von Workshops für Ferienfreizeiten und ähnlichen Aktivitäten, großen Wert auf die Wiederverwendbarkeit des Materials legen werden. Außerdem richten wir alle unsere Entwicklungen im Bereich freier Software auf Wiederverwendbarkeit aus, helfen Projekten, die freie Software für die Bildung entwickeln und tragen Empfehlungen und Erfahrungen damit an Schulen und andere heran.

2. Online-Plattformen zum Austausch anbieten

Als zweite Priorität wollen wir Kindern und Jugendlichen eine Online-Plattform zum Austausch über Projekte und zur Nutzung freier Software anbieten. Hierzu gehört auch unser E-Mail- und Jabber-Dienst für Kinder und einiges mehr, das nun zu planen ist.

3. Freizeiten und Nachmittagstreffen

Wie gehabt wollten wir auch weiterhin Ferien- und Wochenendfreizeiten sowie Nachmittagstreffen anbieten, bei denen sich Kinder und Jugendliche mit Informatik, Naturwissenschaften und freier Software beschäftigen. In Zukunft werden wir hierbei aber ein größeres Augenmerk auf Nachhaltigkeit legen, was Materialien und Folgeprojekte angeht (s.o.).

4. Aufklärung und Präsenz bei Veranstaltungen

Alle oben genannten Ziele wollen wir bei Veranstaltungen wie Messen und Konferenzen aktiv präsentieren und für die Sichtbarkeit von freier Software in der Bildung sorgen.

Chemnitzer Linux-Tage 2017

12.03.2017, geschrieben von Tom Teichler und Philipp Stahl
Tags: vereinsarbeit event

Auch wir waren dieses Jahr wieder fleißig auf den Chemnitzer Linux-Tagen vertreten! Unsere Juniormitglieder hatten dort viel Spaß und haben sehr viel Neues gelernt. Wir konnten sehr viele Menschen für Teckids interessieren. Auch wir Kinder haben uns natürlich auch mit anderen erwachsenen Besuchern der Chemnitzer Linux-Tage unterhalten.

Da wir einen Gemeinschafts-Stand mit Veripeditus hatten, konnten wir auch viele neue Eindrücke von Veripeditus sammeln. Die meisten Besucher waren mit uns einer Meinung, dass Informatik an Schulen ziemlich unsinnvoll vermittelt wird. Damit meinen wir auch, dass weder freie Software genutzt wird, noch generell über Freie Software gesprochen wird. Wir waren uns daher einig, dass definitiv mehr bzw. nur freie Software benutzt und vermittelt werden sollte.

Am Samstagabend war dann das Social Event. Es gab ein großes Buffet und viele nette Personen zum quatschen. Ein paar der Kinder haben dann vor der Uni verstecken gespielt. So war für jeden etwas dabei :)!

Am Sonntag war dann der Veripeditus-Workshop von Eike, Nik und Tom. Dort haben sie den Teilnehmern geholfen, eigene Augmented Reallity-Spiele mit Veripeditus zu programmieren. Die Teilnehmer, welche vom Alter her sehr unterschiedlich waren, hatten augenscheinlich sehr viel Spaß mit dem Programmieren mit Veripeditus. Abends haben dann alle gemeinsam den Stand abgebaut. Im Großen und Ganzen war es eine sehr sehr schöne Veranstaltung :)!

Der Bericht zu Hack'n'Fun 2016 X-Mas auf dem 33c3 von unserem Juniormitglied Niels Hradek ist online!

Außerdem gibt es auch dieses Jahr wieder einen Beitrag aus den logo!-Nachrichten zu sehen (MP4 / Webm).

Adventskalender

01.12.2016, geschrieben von Thorsten Glaser
Tags: spass

Julbaum

Klickt einfach auf den Baum! ☺

Nachdem unsere Herbstferienfreizeit SciFun leider ausfallen musste, bieten wir aufgrund vorhandener Nachfrage eine Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche aus Bonn und Umgebung an.

Von Montag, dem 17.10.2016 bis Freitag, dem 21.10.2016 können Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren an unserem Tagesprogramm teilnehmen. Die Aktivitäten werden nach Zahl der Teilnehmer und Interesse täglich entschieden; auf dem Programm stehen beispielsweise:

  • Robotik mit LEGO und NXC
  • Elektronikbasteln
  • Geocaching
  • Besuch im Deutschen Museum (Technik-Mitmach-Museum)
  • Besuch im Odysseum Köln, Schokoladenmuseum,…

Die Anmeldung ist für jeden Tag einzeln möglich und muss mindestens zwei Tage vorher bei uns eingehen; je nach Programm kostet die Betreuung 10 bis 20 € pro Tag. Das Programm für die einzelnen Tage geben wir allen angemeldeten Kindern und Eltern am Tag vorher per E-Mail bekannt.

Treffpunkt ist regulär das Basecamp Young Hostel Bonn, In der Raste 1, zwischen 9 und 10 Uhr. Die Betreuung endet regulär zwischen 17 und 18 Uhr. Je nach Programm kann es davon Abweichungen geben.

Hier geht es zur Anmeldung!

Datenschutzwarnung: Pokémon GO

15.07.2016, geschrieben von Vorstand
Tags: news
[…]

Liebe Kinder und Eltern,

unser Verein veranstaltet nicht nur Freizeiten und andere Angebote in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik, sondern hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, Kinder, Jugendliche und Eltern über die Themen Datenschutz, Privatsphäre im Internet, Folgen der Einwilligung in Lizenzen und AGBs von Spielen und Online-Diensten uvm. zu informieren und für die Verständlichkeit derartiger Einwilligungen zu sorgen.

In den USA wurde kürzlich das neue Spiel „Pokémon GO“ für Smartphones veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bekannten Pokémon-Rihe des japanischen Spieleherstellers Nintendo zu einem so genannten „Augmented Reality“-Spiel, d.h. einem Spiel, das mit Hilfe des Smartphones Realität (z.B. Kamerabilder) und die Spielinhalte (z.B. dreidimensionale Pokémon) vermischt.

„Pokémon GO“ wird von der Firma Niantic Labs, Inc. entwickelt und betrieben, einer ehemaligen Tochter der Alphabet, Inc. — besser bekannt als der Google-Konzern. Google hält noch immer umfangreiche Anteile an der Firma, deren Geschäftsführer ein ehemaliger Google-Vizepräsident ist.

Der Start des Spiels ist nun auch in Deutschland erfolgt, einige Benutzer hatten bereits länger Zugriff auf das Spiel erhalten. Sollte sich der sofortige Erfolg des Spiels, wie er momentan in den USA zu sehen ist, hier ebenso deutlich zeigen, wird ein Großteil der Jugendlichen mit Smartphone sowie viele Erwachsene schon bald (erneut) der Pokémon-Sucht verfallen.

Im Gegensatz zu den bisherigen Pokémon-Spielen gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied: Den schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre der Spieler. Dieser ist, selbst für Google-Verhältnisse, unglaublich groß, weshalb wir uns entschlossen haben, in dieser Form vorab über die Auswirkungen der Zustimmung aufzuklären.

Link zu den Datenschutzbestimmungen für „Pokémon GO“:

Zunächst der Hinweis, dass, gemäß diesen Bedingungen, Kinder unter 13 Jahren nur am Spiel teilnehmen dürfen, nachdem ein gesetzlicher Vertreter (also z.B. ein Elternteil) sich bei „The Pokémon Company International, Inc.“ registriert hat und dort angegeben hat, dass das eigene Kind am Spiel teilnehmen darf (Abschnitt 2.iii).

Ähnliches gilt eigentlich auch für Google-Konten allgemein — das Registrieren eines Google-Kontos, z.B. zur Nutzung proprietärer Android-Smartphones, von Google Mail, dem Spiel Ingress und anderen Google-Produkten, erfordert die schriftliche Zustimmung eines Elternteils (nach deutschem Gesetz: aller Erziehungsberechtigten).

Unabhängig vom Alter erklären sich Spieler und ggf. Eltern dann damit einverstanden, dass die folgenden Daten gesammelt werden:

  • Daten eines Google- und/oder Facebook-Accounts
  • Nachrichten zwischen Spielern
  • Hardware-Daten, Seriennummern, usw. des Smartphones
  • Ortungsdaten/Positionsdaten (per Handynetz, WLAN und GPS)

Zunächst einmal sieht das so aus, als sei all das für die Funktionsweise des Spiels notwendig. Wichtig ist jedoch, dass sich die Betreiber ausdrücklich das Recht sichern, alle diese Daten beliebig lange zu speichern, auch wenn dies für das Spiel nicht mehr notwendig ist.

In Abschnitt 3 der Datenschutzbestimmungen wird erklärt, an wen die oben genannten, gespeicherten Daten weitergegeben werden, als da wären:

  • Beliebige andere Unternehmen, die dabei helfen, das Spiel zu betreiben
  • Zusammengefasste und anonymisierte Daten zwecks Analyse und Marktforschung
  • Käufer und Anteilseigner an Niantic Labs, jetzt und in Zukunft

Das alles ist weiterhin nicht unüblich. Besondere Beachtung verdient jedoch der Abschnitt 3e, der die Weitergabe von Daten an Regierungen, Polizei und — und das ist der wichtige Punkt! — private Unternehmen regeln. Zusammengefasst steht dort:

„Wir arbeiten mit Regierungs- und Polizeibeamten oder privaten Unternehmen zusammen, um Gesetze einzuhalten. Wir können alle Daten von Ihnen oder Ihrem autorisierten Kind, ganz nach unserem Belieben, weitergeben, wenn wir das für nötig halten, um auf Rechtsansprüche oder Klagen Dritter zu reagieren, unsere Rechte und unser Eigentum und die Rechte und das Eigentum anderer zu schützen und um Aktivitäten zu verfolgen, die wir für illegal oder unethisch halten.“

Dieser Absatz ist derart schwammig formuliert, dass er im Prinzip alles bedeuten kann. Wie ist denn der Begriff „unethisch“ definiert? Sicherlich in keinem Gesetz, und auch nicht in diesen Datenschutzbestimmungen. Nach allgemeiner Auffassung ist zum Beispiel ein Diebstahl unethisch. In den Pokémon-Geschichten wird es als unethisch dargestellt, ein Pokémon, das zu sehr geschwächt ist, gegen einen stärkeren Gegner weiterkämpfen zu lassen. Wo stecken die Betreiber hier also eine Grenze?

Auch der Begriff „private Unternehmen“ ist hier überhaupt nicht näher erklärt. Im Wortlaut erlauben diese Bedingungen also folgendes:

Wir dürfen jedes beliebige Verhalten, das uns nicht gefällt, mitsamt beliebigen persönlichen Informationen an beliebige Personen und Unternehmen weitergeben.

Inwieweit die Betreiber damit im Zweifelsfall vor einem Gericht oder vor europäischen Datenschutzgesetzen durchkommen würden, ist eine andere Frage, und mit einiger Wahrscheinlichkeit werden sie von diesem allumfassenden Paragraphen auch nicht in einer so übertriebenen Form Gebrauch machen, wie sie hier beschrieben wurde.

Wir möchten jedoch diese wichtige Gelegenheit nutzen, darauf aufmerksam zu machen, dass durch diese immer all-umfassendere Datensammelwut scheinbar absolut bedeutungslose Gespräche, Aktivitäten u.ä. schwerwiegende Auswirkungen haben können, wenn sie in die falschen Hände geraten:

Wichtig ist auch die Tatsache, dass das „Pokémon GO“-App auf technischer Ebene Zugriff auf sämtliche Daten des Handys und des Google-Accounts fordert, wenn es installiert wird!

Damit hat das App auch technisch die Möglichkeit, auch Daten, die nicht zum Spiel gehören, abzugreifen — Kontakte, Photos, Musik, Videos, und andere private Daten und Korrespondenz sind nur einige Beispiele.

Eine Möglichkeit, einen Teil dieser Probleme zu umgehen, wäre es, für „Pokémon GO“ ein separates Smartphone oder zumindest einen separaten Google-Account ohne persönliche Daten zu verwenden. Die Position — die aktuelle, aber auch die vergangene — des Spielers sowie weitere Daten werden damit aber immer noch an die Betreiberfirma und potentiell Dritte weitergegeben.

Wir empfehlen, für das Surfen im Internet, das Austauschen von Nachrichten und auch zum Spielen Freie Software zu verwenden, da hier unabhängig geprüft werden kann, ob die Programme vertrauenswürdig sind.

Ein Informations-Paket, welche freien, sichereren Alternativen es zu bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps und Spielen es gibt, wird unser Verein demnächst veröffentlichen. Bis dahin sind wir natürlich für Fragen von Kindern und Eltern jederzeit erreichbar!

Beiträge zum Thema Pokémon GO und Datenschutz in der Presse:

Viele Grüße & erholsame, datenarme Sommerferien,
das Team des Teckids e.V.
vertreten durch den Vorstand:

  • Dominik George
  • Thorsten Glaser
  • Niklas Bildhauer
  • Klaus Suthe
  • Enrico Rottsieper

Bericht von den Mini-FrogLabs in Tübingen

13.06.2016, geschrieben von Dominik George
Tags: froglabs event

Am 11. und 12. Juni 2016 waren wir mit den FrogLabs zum ersten Mal beim Tübinger Linux-Tag. Mit 18 Kindern hatten wir dort ein schönes erstes Event in Süddeutschland.

Unseren Bericht und viele Fotos gibt es hier!

Das war die Makerfaire in Hannover

30.05.2016, geschrieben von Dominik George
Tags: makerfaire event

Die Makerfaire ist jedes Jahr ein spannendes Erlebnis für die Teilnehmer unserer Jugendfahrt. Hier könnt ihr euch ansehen, was die 15 Kinder und Jugendlichen dieses Jahr erlebt haben!

Schulpreis Adventskalender 2015

12.03.2016, geschrieben von Dominik George

Kürzlich wurden die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Herne für ihr Engagement und ihren Erfolg beim Adventskalender 2015 geehrt.

Der folgende Artikel stammt vom Otto-Hahn-Gymnasium Herne. Text und Bilder wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt:


Gruppe der erfolgreichsten Teilnehmer

Fleißig im Advent waren 53 Schülerinnen und Schüler am OHG. Neben den Informatik-Schülerinnen und -Schülern der Klassenstufen 8 und EF, waren vor allem unsere „5er“ beim TecKids Adventskalender aktiv. Der Wettbewerb findet einmal jährlich in der Vorweihnachtszeit statt und weckt das Interesse an den MINT-Fächern. Durch spannende Aufgaben wird jungen Menschen gezeigt, wie vielseitig und alltagsrelevant die Naturwissenschaften sind. Der Wettbewerb wird vom gemeinnützigen TecKids e.V. organisiert. 2015 nahmen 645 Schülerinnen und Schüler teil. Durch das große Engagement des Jahrgangs 5 am OHG, konnten dieses Jahr der Schulpreis und mehrere Klassenpreise an das OHG geholt werden. Am 19.02.2015 fand dann die Siegerehrung statt. Neben Herrn Saborowski, als Vertreter der Schulleitung, der lobende Worte für die Schülerinnen und Schüler fand, waren ebenfalls Dominik George und Thorsten Glaser als Vertreter des Veranstalters TecKids e.V. aus Bonn angereist, um die engagierten Schülerinnen und Schüler zu beglückwünschen. Besonders erfolgreich waren Frerich Kleyboldt (1. Platz am OHG), Henning Graf (2. Platz am OHG) und Zoe Dossin (3. Platz am OHG). Doch das OHG gewann den Schulpreis nicht etwa nur durch die große Quantität der Teilnahme, sondern durch die hohen Punktzahlen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Der Wettkampf war nicht nur lehrreich und voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler waren im Gespräch mit den Veranstaltern auch einer Sache sicher: Nächstes Jahr machen wir wieder mit.

Gratulation Frerich Kleyboldt

Gratulation Henning Graf

Gratulation Zoé Dossin

Mini-FrogLabs in Tübingen am 11. Juni

06.03.2016, geschrieben von Dominik George
Tags: froglabs event

Am 11. und 12. Juni finden unsere Mini-FrogLabs zum ersten Mal in Tübingen statt!

Alle Infos und die Anmeldung gibt es hier.

Neue Bankverbindung

29.01.2016, geschrieben von Dominik George

Der Teckids e.V. hat eine neue Bankverbindung. Nachdem sich herausgestellt hat, dass die Deutsche Skatbank (VR-Bank Altenburger Land) nicht als Anbieter eines Vereinskontos geeignet ist, sind wir nun zur Sparkasse KölnBonn als regionalem Anbieter gewechselt. Dort erhalten wir kompetente, persönliche Beratung, bessere Konditionen und können vor allem unsere satzungsgemäße Vereinsarbeit ohne Hindernisse erledigen.

Die immer aktuellen Angaben finden sich auf unserer Spenden-Seite.

Teckids in den logo!-Nachrichten des ZDF

28.12.2015, geschrieben von Dominik George
Tags: event vereinsarbeit video

Ein Fernsehteam des ZDF hat einige unserer Kinder beim Besuch des Chaos Communication Congress und bei der Freizeit Hack'n'Fun begleitet. Jennifer Dreeßen (9), Philipp Stahl (11), Daniel Bauer (12) und Enrico Rottsieper (13) haben dafür gezeigt, was sie am meisten interessiert.

Den Beitrag gibt es hier zum Ansehen in bester HD-Qualität und als kleine Datei mit geringer Qualität.

Adventskalender 2015

11.11.2015, geschrieben von Dominik George
Tags: spass

Weihnachtsbaum

Integrative Mini-FrogLabs in Berlin

14.10.2015, geschrieben von Dominik George
Tags: event integration

Am 24. und 25. Oktober 2015 findet in Berlin der Refugeehackathon, eine eherenamtliche Initiative zur Entwicklung technischer Hilfsmittel in der Flüchtlinshilfe, statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung bieten wir erstmalig unsere Mini-FrogLabs als Integrationsprojekt an.

Am Samstag, dem 24.10., führen wir Workshops, vor allem das Roboter-Thema Freedroidz, im Jugendclub Feuerwache in Berlin-Friedrichshain durch. An dem Workshoptag nehmen zu einem Teil nativ-deutsche Kinder der Teilnehmer des Refugeehackathons, zu einem Teil Flüchtlingskinder der Flüchtlingsunterkünfte der Umgebung, teil. Junge Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen als Sprachexperten.

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit für Kinder aus der Umgebung, vor allem junge Migranten, die als Übersetzer helfen möchten, finden sich hier.

FrogLabs @ DebConf 2015

27.08.2015, geschrieben von Niklas Bildhauer

English version below!

Vom 15. bis 18. August 2015 folgten wir einer Einladung der DebConf nach Heidelberg. Aufgrund von Planungsverzögerungen bot der Verein hier eine Version der FrogLabs ohne jugendliche Tutoren an, sodass die Gruppe nur von Nik und Niklas betreut wurde.

Da sich die Zahl der Teilnehmer mit 7 doch in Grenzen hielt, war das allerdings kein Problem - obwohl unser erstes Workshop-Programm auf Englisch uns hier und da doch vor Herausforderungen stellte.

An den vier Tagen arbeiteten die Kinder, die aus Deutschland, den USA und Großbritannien zu der Debian-Entwicklerkonferenz angereist waren, teils angeleitet und teils eigenständig, vor allem aber sehr erfolgreich, an Freedroidz-Robotern, einfachen Arduino-Schaltungen und Spielen in Scratch.

Neben einem Ausflug in den nahe gelegenen Heidelberger Zoo gab es im Rahmen dieser Mini-FrogLabs auch noch zwei angeregte Diskussionen, bei denen sich die Teilnehmer zu Freier Software und den Schulsystemen in ihren Heimatländern austauschten.

Der Verein bedankt sich bei den Veranstaltern der DebConf für die Zusammenarbeit und hofft, bei der nächsten Konferenz (in Kapstadt, Südafrika!) wieder Workshops anbieten zu können.


From August 15 to 18, 2015, Teckids followed an invitation by DebConf to Heidelberg. Due to difficulties in planning, we offered a version of the FrogLabs without any junior tutors, leading to the group being tutored by Nik and Niklas.

As there were no more than seven participants, this was not really a problem - our first workshops held in English, however, made us face some challenges here and there.

During the FrogLabs, the children who had joined the Debian developers’ conference from Germany, the US and Great Britain were working independently most of the time. Topics included Freedroidz robots, electronics with Arduino and Scratch game programming.

Apart from a short trip to the Heidelberg zoo, the participants enjoyed two interesting discussions on Free Software and the educational systems in their respective home countries.

Teckids thank the DebConf team for the successful cooperation and look forward to offering workshops again at the next DebConf (in Cape Town, South Africa!).

Serverumzug erfolgreich!

04.08.2015, geschrieben von Dominik George
Tags: news

Gestern sind wir mit unserer Serverinfrastruktur umgezogen. Nachdem wir wegen immenser Probleme mit dem Service bei unserem ehemaligen Provider SERVERLOFT gekündigt hatten, lebten unsere Dienste vorübergehend auf gehosteten VMs bei portunity.

Da die Dienste, die wir betreiben, mittlerweile sehr umfangreich sind, konnte das jedoch nicht so bleiben und wir haben uns entschlossen, mit Sponsorenunterstützung auf eigene Hardware in Colocation umzusteigen. Das bedeutet, dass wir nun einen eigenen Server im Rechenzentrum der portunity GmbH betreiben.

Die Server-Hardware, eine Supermicro-Maschine mit zwei Quad-Core-Xeon-Prozessoren und 96 GiB Arbeitsspeicher - mehr als ausreichend für unsere Dienste - erhielten wir als Spende von der wilhelm.tel GmbH, der Internetsparte der Stadtwerke Norderstedt. Der Kontakt war durch einen Teilnehmer unserer Veranstaltung Hack'n'Fun 2015 X-Mas Edition zustandegekommen, dem wir nun als kleinen Dank nebenbei den Hostnamen des neuen Servers gewidmet haben ;).

Unser junger Systemadministrator Simon (11 Jahre) besuchte uns gestern zum ersten Mal alleine mit dem Zug aus Uffenheim (nahe Würzburg), um beim Serverumzug zu helfen. Nach den Vorbereitungen in den Räumen unseres Sponsors tarent solutions GmbH fuhren wir gemeinsam nach Wuppertal, um den Server in unserem Rackspace unterzubringen. Dank des hervorragenden und flexiblen Service der portunity-Leute war das trotz einiger Hindernisse absolut kein Problem, und so konnten wir die Arbeiten gegen 21 Uhr - eine Stunde früher als geplant - für beendet erklären.

Ein weiterer Dank gilt der Bechtle AG, die sich innerhalb kürzester Zeit bereit erklärte, unsere Hosting-Kosten für etwa ein halbes Jahr mit einer Spende von 500 € zu decken. Wir hoffen, die Zusammenarbeit hier aufrechterhalten zu können, so dass wir unsere Dienste, mit denen Kinder und Jugendliche bei Veranstaltungen und zu Hause lernen und arbeiten, stetig verbessern zu können.

wilhelm.tel GmbH Bechtle AG

Bericht von der Makerfaire 2015

14.06.2015, geschrieben von Dominik George

Heute haben wir die Kommentare unserer Teilnehmer von der Fahrt zur Makerfaire 2015 veröffentlicht. Ihr findet sie hier!

DiBaDu und Dein Verein 2015

Unser Verein nimmt an der wichtigen Spendenaktion „DiBaDu und Dein Verein 2015“ teil. Bitte nehmt euch zwei Minuten Zeit, um für uns abzustimmen ☺!

Der Teckids e.V. als pädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche nimmt dieses Jahr erstmals an der Aktion "DiBaDu und dein Verein" der Bank ING-DiBa teil.

Wir haben damit die einmalige Chance, eine Spende von 1000 Euro für unsere Vereinsarbeit zu erhalten und so die sehr aufwendigen Vorbereitungen von Veranstaltungen wie den FrogLabs, die Betreuung der jugendlichen Tutorinnen und Tutoren, usw. besser bezahlen zu können (siehe hierzu unser pädagogisches Leitbild).

Bis zum 30.6. wird per Online-Abstimmung entschieden, welche teilnehmenden Vereine die Spenden erhalten — und jede Stimme zählt!

Die Abstimmung ist anonym und es müssen keine persönlichen Daten angegeben werden, mit Ausnahme einer Handynummer. Dies ist leider notwendig, da es bei vergangenen Spendenaktionen der Bank häufig Betrugsfälle gab. Die Handynummer wird nur einmal verwendet, um drei Abstimm-Codes zuzuschicken.

Und so könnt ihr abstimmen:

  1. Ruft die folgende Adresse auf: http://verein.ing-diba.de/kinder-und-jugend/53123/teckids-ev
  2. Klickt auf den blauen Link „Abstimm-Code anfordern“.
  3. Gebt eure Handynummer in die davor vorgesehenen Felder ein und tippt den Sicherheits-Code in dem Bild ab.
  4. Klickt auf den Link „Abschicken“.
  5. Ihr erhaltet eine SMS mit drei Abstimm-Codes.
  6. Gebt in der Abstimm-Seite einen bis drei Codes ein, mit denen ihr Teckids eine Stimme geben möchtet.
  7. Auf „Abstimmen“ klicken!

Sofern möglich, stimmt bitte auch mit mehreren Familien-Handys ab ☺. Wir freuen uns sehr über jede Unterstützung!

Teckids bei OSS an Schulen in Zürich

01.04.2015, geschrieben von Dominik George
Tags: news

Am 28.3. waren Enrico, Simon und Johannes mit Niklas und Nik zu Gast bei der Weiterbildungstagung Open Source Software an Schulen in Zürich.

Ursprünglich waren wir aufgrund der LPIC-Prüfung von Simon Bruder eingeladen worden, um den Verein vorzustellen. Dann kam aber auch noch ein Freedroidz-Workshop für Kinder hinzu, den Enrico Rottsieper (12 Jahre) als seinen ersten eigenen Workshop sehr erfolgreich leitete.

Beide Programmpunkte stießen bei den Besuchern der Tagung auf sehr großes Interesse. Das Video unserer Vorstellung „Warum Kinder eine Open Source-Community brauchen“ stellt den Verein sehr gut und informativ dar, besonders dank der hervorragenden Präsentation der Juniormitglieder.

Foto: /ch/open

Der im Dezember 2014 zum ersten Mal angebote MINT-Adventskalender war ein voller Erfolg. Rund 220 aktive Teilnehmer lösten mit großem Spaß regelmäßig die Aufgaben und erzielten viele vorzeigbare Ergebnisse.

Inzwischen stehen die glücklichen Gewinner fest, die dank der großzügigen Unterstützung unserer Sponsoren ihre Preise bereits erhalten haben. Allen anderen Teilnehmern danken wir natürlich auch für ihre Teilnahme und die großartige Zusammenarbeit mit einigen Teilnehmern, die in regem E-Mail-Kontakt ihren Einsatz im Adventskalender zeigten ☺.

Die erfolgreichsten Preisträger möchten wir hier kurz vorstellen:

Jannik H. (11 Jahre)

Jannik H. ist 11 Jahre alt und kommt aus der Römerstadt Xanten am Niederrhein. In seiner Freizeit fährt er gerne Pocket-Bike und baut Sachen mit LEGO, beides am liebsten mit Freunden. Nachdem er zu Weihnachten einen Elektronik-Baukasten bekommen hatte, freut er sich nun ganz besonders über sein Arduino-Starterkit, das er als 1. Preis im Adventskalender gewonnen hat. Den Preis hat er sich durch seine lückenlose Beteiligung und weit überdurchschnittliche großes Engagement redlich verdient - hat er doch an mehreren Tagen sogar für Korrekturen der Aufgaben gesorgt ;-).

Vielen Dank an den Sponsor tarent solutions GmbH für die Spende des Preises, der Jannik nun hoffentlich viele spannende Experimente ermöglicht!

Jenny D. (8 Jahre)

Die 8-jährige Jenny D. aus Erbach im Odenwald hat im Adventskalender alle Aufgaben richtig gelöst - und das, obwohl sie erst in die 2. Klasse geht. Ihr starkes Selbstbewusstsein passt zu ihrem Hobby Kung Fu, dem sie ebenso gern in ihrer Freizeit nachgeht wie dem Reiten, sowohl auf ihrem Pferd als auch auf ihrem Fahrrad.

Vielen Dank an den Sponsor Hanser-Verlag für die Spende des Preises, der Jenny in ihrer Vorliebe für Mathematik bestärkt!

Nikolas J. (10 Jahre)

Nikolas J. kommt aus Krefeld und ist 10 Jahre alt. Obwohl er nicht so gerne liest, freut er sich, nun mit dem Buch Hello World das Programmieren von Spielen mit PyGame lernen kann, denn Computertechnik ist eines seiner Hobbies.

Vielen Dank an den Sponsor Hanser-Verlag für die Spende des Preises!

An weitere 10 Teilnehmer haben wir Ehren- und Anerkennungspreise verschickt, die vom dpunkt.verlag sowie von getDigital.de gespendet wurden.

Der Klassenpreis geht an die Klasse 8a des Mariengymnasiums Bocholt, weitere kleine Klassenpreise an die Klasse 6a der Marienschule in Lippstadt und die Klasse 5a des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach.

Der Adventskalender war auch für uns ein großer Erfolg und wir freuen uns auf weitere, ähnliche Angebote!

Teckids sucht Hardware-Spende

16.12.2014, geschrieben von Dominik George

Unser bisheriger Server-Provider SERVERLOFT soll uns loswerden - und das sehr bald, denn die Preise sind unverschämt hoch und der Service weit am unteren Ende der Qualitätsskala.

Um Geld zu sparen, so weit wie möglich unabhängig zu sein und noch mehr Mitwirkungsmöglichkeiten für unsere Kinder und Jugendlichen zu schaffen, möchten wir nun statt der Miete ein eigenes Serversystem in Colocation unterbringen.

Für die Erstanschaffung suchen wir nun eine Hardwarespende!

Momentan hat unser Mietserver die folgenden Spezifikationen:

  • HP DL320e Gen8
  • 2x Xeon E3-1230v2 Quad-Core
  • 16 GB RAM
  • 2x 2 TB SATA II-Festplatten

Wir sind nun auf der Suche nach einem Serversystem ähnlicher Spezifikationen. Es muss sich hierbei nicht zwingend um Serverhardware handeln, auch qualitativ hochwertige PC-Hardware ist ausreichend. Wichtig sind dabei robuste Festplatten für den 24/7-Betrieb (nicht von SEAGATE). Die Hardware muss überdies nicht zwingend neu sein, sollte allerdings keine bekannten oder abzusehenden Mängel aufweisen.

Auf dem Serversystem betreiben wir neben unserer Website viele wichtige Dienste für die Kinder- und Jugendarbeit, darunter das E-Mail-System für Kinder und Jugendliche, einen Terminalserver für Selbstlernprojekte von zu Hause und einen Fileserver zur Synchronisation der Workshopserver.

An der Unterstützung interessierte Unternehmen wenden sich bitte per E-Mail an vorstand@teckids.org.

Unser Verein setzt in seiner Vereinsarbeit durchgehend auf Freie Software. In unseren Projekten verfolgen wir unter anderem das Ziel, diese Wertvorstellung auch an die Kinder und Jugendlichen weiterzugeben.

Daniel Bauer (11 Jahre) und Simon Bruder (10 Jahre) erzählen, warum sie von sich aus schon lange ausschließlich Freie Software benutzen.

Daniel Bauer

Ich benutze freie Software, weil:

  • man in den Quellkode hineinschauen kann, also ich kann dann sehen, was in dem Programm passiert. Bei unfreier Software, da kann man nicht sehen was darin passiert, also ob sie einen abhört oder nicht.
  • sie kostengünstiger ist, also weil freie Software (fast) immer kostenlos ist.
  • weil ich damit aufgewachsen bin, also der letzte Windowsrechner in unserem Haus 2009 abgeschafft wurde.

Natürlich ist es manchmal doof, wenn die anderen Kinder „tolle“ Computerspiele spielen und ich sie nicht spielen kann, aber ich weiß, dass Linux freier und spannender ist, weil man darf es verändern wenn man will.

Simon Bruder

Ich benutze Freie Software, weil ich in den Quelltext von unfreien Programmen nicht reinschauen kann, in den von freien schon. Ich prüfe zwar nicht immer nach, aber ich bin mir sicher, dass andere Leute, die sich damit besser auskennen, das schon einmal getan haben. Das ist auch nützlich, wenn z.B. ein Paket aus Debian kaputt ist. Das lässt sich gut debuggen! Ich benutze sogar nicht die Firmware für meine WLAN-Karte, weil sie unfrei ist, und ich ihr nicht vertraue, denn: Wenn die Firma den Quelltext nicht offenlegt, muss sie ja etwas zu verbergen haben. Ich brauche auch keine Windows-Software zu emulieren, denn es gibt für alle Anwendungen, die ich benötige, eine quelloffene Alternative. Ich weiß, viele Anwendungen, die man aus dem täglichen Leben kennt, sind nicht quelloffen, aber für sehr viele gibt es freien Ersatz.

Simon Bruder (10) mit seinem LPI-Zertifikat

Pressemitteilung des Teckids e.V.

Knapp eine Woche nach seiner Prüfung hat unser Juniormitglied Simon Bruder (10 Jahre) heute das Ergebnis seiner ersten Linux Professional Institute (LPI)-Prüfung erhalten.

Während der OpenRheinRuhr hatte Simon als Form der Förderung in unserem Verein an der Grundlagenprüfung Linux Essentials teilgenommen. Die Prüfung als Vorstufe der Enterprise-Prüfungen LPIC-1 bis LPIC-3 ist für Studenten und Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgelegt und zertifiziert fundiertes Wissen in den folgenden Bereichen:

  • Geschichte des GNU/Linux-Betriebssystems, bekannte Open Source-Anwendungen
  • Open Source-Anwendungen und Lizenzfragen
  • Grundlegende Bedienung eines GNU/Linux-Desktops und Kommandozeilen-Grundlagen
  • Dateien und Verzeichnisstrukturen und Navigation, Umgang mit Dateien
  • GNU coreutile und Verarbeitung von textstreams auf der Kommandozeile
  • Erstellen einfacher Shell-Skripte und ihre Kontrollstrukturen
  • Grundlagen zum Filesystem Hierarchy Standard, spezielle Dateisysteme unter GNU/Linux
  • Netzwerkgrundlagen und Diagnosewerkzeuge
  • Sicherheit und Rechte von Dateien und Verzeichnissen, Benutzer und Gruppen

Nach der Auswertung durch das LPI hat Simon die Prüfung mit 670 von 800 möglichen Punkten bestanden. Unter Einbeziehung der neuen und schwierigen Situation einer Prüfung auf Papier ist dieses Ergebnis eine herausragende Leistung.

„Bei der Prüfung habe ich gelernt, dass ich doch manchmal mehr kann, als ich mir selber zugetraut hätte“, erzählt uns Simon, der sich nun zertifizierter Linux- und Open Source-Supporter nennen darf.

Neben seiner aktiven Arbeit als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Systemadministrator beim Teckids e.V. hatte Simon Bruder sich in einer dreimonatigen Vorbereitungsphase mit den Themen der Prüfung beschäftigt. Mit dem Erhalt der Zertifizierung ist Simon nun weltweit der jüngste Inhaber eines LPI-Zertifikats und auch der jüngste Prüfling im Zertifizierungskanon des Instituts, so die Feststellung von Klaus Behrla der europäischen Zweigorganisation LPIC Central Europe. Aus den umfangreichen Notizen der Vorbereitungsphase soll nun eine Taschenreferenz zur Linux Essentials-Zertifizierung entstehen.

Zuletzt möchten wir uns als Verein für die vollkommen problemlose Durchführung der Zertifizierung beim LPI Central Europe bedanken, das unseren jungen Teilnehmer zu keinem Zeitpunkt aufgrund seines Alters bewertete, sondern Simon in unserer Betreuung durchgehend als vollwertigen Teilnehmer respektierte. Diese Zusammenarbeit und Selbstverständlichkeit ist für eine Institution wie das LPI beispielhaft.

Adventskalender

08.11.2014, geschrieben von Thorsten Glaser
Tags: spass

Julbaum

Vorab: Trotz dieses Posts wird es im nächsten Jahr ein Teckids-Angebot für Chemnitzer Kinder geben ☺!

Die Organisatoren der Chemnitzer Linux-Tage (CLT) haben die Zusammenarbeit mit Teckids für ihr Kinder- und Jugendprogramm im Jahr 2015 abgelehnt. Nach den sehr erfolgreichen FrogLabs 2014 ist das für viele Kinder aus Chemnitz und Umgebung eine traurige Entscheidung.

Eine verständliche Begründung dieser Entscheidung hat es nicht gegeben. Am Rande eines Gesprächs wurde jedoch geäußert, dass den Organisatoren die Beherbergung des Kinder- und Jugendprogramms zu teuer ist. Unser Verein organisiert die FrogLabs auf Open Source-Konferenzen als eine Art kostenfreie Dienstleistung, die den Konferenzen die gezielte Nachwuchsförderung ermöglicht. Als Gegenleistung beteiligen sich die Konferenzen an der Verpflegung der Teilnehmer und stellen Räume zur Verfügung.

Die Vorteile, nämlich eine umfangreiche Nachwuchsförderung, hätte man sicher gerne gehabt, jedoch lieber, ohne etwas dafür leisten zu müssen. Als gemeinnütziger Verein, der grundsätzlich einzig und allein im Sinne der Kinder und Jugendlichen handelt, möchten und können wir diesen einseitigen Kompromiss aber nicht eingehen.

Selbstverständlich werden wir unsere Chemnitzer Kinder und Jugendliche aber nicht im Stich lassen und arbeiten an der Ermöglichung eines spannenden Workshop-Wochenendes außerhalb der Chemnitzer Linux-Tage. Wir informieren euch ☺!

Wir sind e.V.!

24.09.2014, geschrieben von Dominik George

Seit dem 19.9. um 20 Uhr ist unser Verein nach langen bürokratischen Aufwänden ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Bonn!

An dieser Stelle möchten wir kurz unsere Zusammenarbeit mit zwei neuen Partnern bekanntgeben.

Als Belohnung für die Tutoren der FrogLabs auf der FrOSCon 2014 stellt der O'Reilly Verlag Buch- und E-Book-Gutscheine zur Verfügung. Außerdem werden weitere Kooperationen angestrebt.

Im Rahmen der Vorbereitungen für eine Veranstaltung in Norddeutschland sind wir außerdem eine Partnerschaft mit einer Regionalgruppe des ADHS Deutschland e.V., den ADHS-Gesprächskreisen Norderstedt und Umgebung, eingegangen. Die Kooperation im pädagogischen Bereich soll im Sinne unseres pädagogischen Leitbilds Kinder mit besonderem Förderbedarf und deren Eltern zur Teilnahme an Vereinsprojekten motivieren.

Kaum sind die FrogLabs auf der FrOSCon vorbei, schon geht es in die nächste Runde: Die OpenRheinRuhr ist Gastgeber der neuen Mini-FrogLabs in Oberhausen!

Alle Informationen und die Anmeldung gibt es hier.

Aus den Erfahrungen unserer Veranstaltungen aus dem ersten Vereinsjahr und darüberhinaus haben wir nun ein Dokument zusammengestellt, das wir zu unserem pädagogischen Leitbild machen wollen. Es informiert über die Durchführung unserer Lehrveranstaltungen, unsere Zusammenarbeit und unser Zusammenleben mit den Kindern in Freizeitprogrammen und unsere Förderung in Vereinsprojekten. Auch einige Absätze zur Teilnahme besonderer Kinder und Jugendlicher sind enthalten, die nicht zuletzt Eltern Mut machen sollen.

Unser pädagogisches Leitbild ist hier zu finden.

Bericht der FrogLabs auf der FrOSCon 2014

01.09.2014, geschrieben von Dominik George
Tags: froglabs event

Der ausführliche Bericht mit allen Fotos, Ergebnissen und sonstigen interessanten Fakten ist online! Ihr findet ihn hier ☺.

Die FrogLabs auf der FrOSCon 2014 werden so groß wie nie - ganze 61 Teilnehmer werden an der spannenden Wochenendfreizeit teilnehmen. Für so ein umfangreiches Programm brauchen wir jede Menge Hilfe.

Die FrogLabs auf der FrOSCon bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen: Dem Workshopprogramm am Samstag, dem 23. August 2014 und am Sonntag, dem 24. August 2014 sowie dem Freizeitprogramm am Abend des Freitag, dem 22. August 2014.

Helfer im Workshopprogramm benötigen kein besonderes Vorwissen, sondern lernen gemeinsam mit den Teilnehmern die Themen der jungen Tutoren. Aufgrund des fundierteren Grundverständnisses der Informatik und der oft schnelleren Auffassung des Neuen können die Helfer die Kinder im Lernprozess dann unterstützen.

Am Freitagabend sind vor allem Grillmeister und solche, die es werden wollen, willkommen.

Ältere Jugendliche und interessierte Erwachsene sind herzlich eingeladen, sich bei uns per E-Mail unter froglabs@teckids.org zu melden. Wir zeigen uns für jede Hilfe dankbar ☺!

Die FrogLabs auf der FrOSCon 2014 sind leider vollständig ausgebucht. Mit knapp über 60 Teilnehmern werden die kommenden FrogLabs die größten (und besten) bisher überhaupt!

Bericht von der Makerfaire-Fahrt 2014

06.07.2014, geschrieben von Dominik George
Tags: event vereinsarbeit

In diesem Jahr konnten Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen an einer betreuten Fahrt zur Makerfaire in Hannover teilnehmen. Dieses Angebot haben acht Kinder aus Bonn, Remscheid und Wuppertal genutzt und so den Tag im Hannvoer Congress Centrum verbracht.

Die Fahrt begann für alle Kinder sehr früh an ihrem Heimatbahnhof, wo sie von einem unserer Betreuer begrüßt wurden. Dann ging es mit der Bahn in einer mehrstündigen Fahrt nach Hannover. Die Zeit verbrachten die Kinder mit angeregten Unterhaltungen, Lesen oder Black Stories.

Nach dem Erwerb der Messetickets sahen wir uns in der Gruppe die Ausstellungshallen und das Außengeländer zunächst einmal gemeinsam an, so dass die Kinder und wir einen Überblick bekamen. Die Kinder sollten dann die Makerfaire in Zweiergruppen alleine erkunden, auch wenn dies von den Veranstaltern anscheinend nicht wirklich erwünscht war. Doch da wir wissen, wie sehr wir uns auf unsere Teilnehmer verlassen können, konnten die Kinder ihre Tour bald beginnen. Dabei entschieden sie sich jeweils für die zwei spannendsten Attraktionen, die sie den anderen nach dem Mittagessen zeigen wollten.

Um 14:30 Uhr trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagessen auf dem Außengelände. Kurzerhand wurde der letzte freie Tisch in den Schatten verschoben, da das Wetter doch sehr heiß war. Zur Auswahl gab es dann phillipinische Spezialitäten, Gyros und die klassichen Kombinationen aus Bratwurst und Pommes Frites. Alle Kinder hatten nun schon viele spannende Dinge gesehen und tauschten sich so über die verschiedenen Attraktionen aus.

Für alle sehr überraschend stieß beim Mittagessen und anschließenden Gruppenfoto noch ein Überraschungsgast zu uns - erkennt ihr ihn ;)?

Ein besonderes Highlight, das uns die Gruppen am Nachmittag zeigten, war der vollautomatische Marshmallow-Grill, der Marshmallows in perfekter Konsistenz zubereitet.

Kinder mit Marshmallows Marshmallow-Automat Heiß und lecker!

Einige der Teilnehmer konnten Andenken aus dem 3D-Drucker oder ähnliches mit nach Hause nehmen. Am Ende hat sich der Ausflug für alle sehr gelohnt, auch wenn die lange Hin- und Rückfahrt sehr anstragend war!

Liam Dembach (9 Jahre)
Das doofe war die Fahrt, sonst war aber alles gut. Aus dem Langweiligen (die Fahrt) wurde das Coole (die Makerfaire). Das Beste fand ich waren die Drohnen.

Liam Dembach (9 Jahre)

Julian Kemp (10 Jahre)
Ich fand es sehr schön weil man bei vielen Sachen mitmachen konnte. Am schönsten fand ich die Quadrocopter!

Julian Kemp (10 Jahre)

Luka Wolf (11 Jahre)
Ich fand insgesamt es war ein cooler Ausflug, denn es gab viele tolle Gerätschaften wie zum Beispiel die laufenden Roboter oder den feuerspeienden Drachen oder das Pferd; der 3D-Drucker kann zum Beispiel einen Pinguin aus Kunststoff drucken und Tischtennisbälle (mit Schrift) kann auch eine Maschine machen.

Luka Wolf (11 Jahre)

Sascha Goetzke (12 Jahre)
Ich fand es toll weil ich etwas Neues gesehen habe. Am besten fand ich die musikalische Teslaspule

Sascha Goetzke (12 Jahre)

Eneas Dembach (13 Jahre)
Wir hatten einen schönen Tag. Am besten war der Marshmallowautomat. Aus ihm kam der perfekte Marshmallow raus. Super fand ich auch die Drohnen. Schade, dass man nicht auch mal damit fliegen durfte ☹.

Eneas Dembach (13 Jahre)

Benedict Wiedmann (13 Jahre)
Ich fand den Tag ganz gut. Auf der Messe gab es viele Spielereien und Sachen die man machen konnte. Mein persönliches Highlight war der 3D-Druck und auch die vielen Roboter.

Benedict Wiedmann (13 Jahre)

Beim Schulfest der Nelson-Mandela-Sekundarschule in Remscheid hat das Freedroidz-Projekt erfolgreich den Roboter "Banana-Barbara" präsentiert. Der Roboter, basierend auf LEGO Mindstorms, stellt automatisch Bananane mit Shokoladensauce her. Die Maschine hatten Nico Paas (12) und Sascha Goetzke (12) gemeinsam mit Sascha Kostanyan (vom Freedroidz-Abend Bonn gebaut.

Beim Schulfest, das von den Eltern der bisherigen Schülerinnen und Schüler (zur Zeut nur Klasse 5) sowie von den neuen Fünftklässlern und ihren Eltern besucht wurde, standen dann alt und jung Schlange, um den Bananenroboter in Aktion zu sehen. Nicht immer funktionierte das problemlos, denn das Experiment ergab, dass die LEGO-Technik ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr stabil genug ist. Da das Projekt aber sowohl für die Erfinder als auch für die Besucher eine tolle Attraktion war, wird überlegt, etwas Ähnliches auf einer anderen Basis zu wiederholen.

Vorausgegangen war der Präsentation beim Schulfest eine Projektwoche, in der sich 8 Schülerinnen und Schüler der Partnerschule mithilfe des Freedroidz-Projektes umfangreich mit dem Thema Robotik auseinadergesetzt haben. Da das Thema der Projektwoche die laufende Fußball-WM war, trugen die Kinder auch etwas hierzu bei und versahen den Kickertisch der Schule mit funktionierender Torlinientechnik. Dabei wird mit Ultraschallsensoren das Durchlafen des Balls erkannt und eine analoge Spielstandsanzeige mithilfe von Motoren umgestellt. Mit diesem Projekt gab es nun zwei Experimente, "ernsthafte" Ideen mit LEGO-Technik umzusetzen.

Kreative Erfindungen, 3D-Druck, Elektronik- und Mechanikbasteln sowie unendliche Möglichkeiten, selber mit beliebigen Dingen Ideen in die Tat umzusetzen - das kann man auf der Makerfaire am 5.7.2014 in Hannover erleben.

Schüler mit Robotern auf der Makerfaire 2013 Erfinder und Bastler aller Altersgruppen, darunter viele Kinder und Jugendliche, zeigen, was sie alles in ihrer Freizeit erschaffen haben. Von Schrott-Skulpturen über LEGO-Bauten bis hin zu riesigen professionellen Modellen oder auch von Lichtwürfeln über Spielekonsolen bis hin zu Helikoptern gibt es hier alles zu sehen, was cool ist und Spaß macht.

Doch nicht nur Kreationen von anderen sehen kann man hier, bei fast allen Ausstellern kannst du auch selber mitmachen: Quadrocopter fliegen, Elektronik löten, eigene Schlüsselanhänger oder Figuren mit dem 3D-Drucker erstellen. Die vielen Maker werden dir zeigen, wie deine Ideen Wirklichkeit werden!

Experimente auf der Makerfaire 2013 Wenn wir dein Interesse geweckt haben, hast du dieses Jahr die Möglichkeit, bei der Makerfaire in Hannover zusammen mit Anderen dabei zu sein! Denn Teckids bietet von verschiedenen Orten aus eine Gruppenfahrt an. Aus den Regionen Bonn, Remscheid, Wuppertal und Essen kannst du mit uns begleitet mit dem Zug nach Hannover fahren und dort die größte kreative Messe Deutschlands besuchen. Nach einem tollen Tag bringen wir dich abends, ebenfalls mit dem Zug, wieder zurück nach Hause.

Die gesamte Fahrt, unabhängig von deinem Abfahrtsort, kostet pro Person 20 Euro. Darin sind Hin- und Rückfahrt sowie der Eintritt zur Messe enthalten.

Und hier ist der Fahrplan - du wirst früh aufstehen müssen, aber du kannst uns glauben, dass es sich lohnt:

AbfahrtBahnhofRückkehr
5:31 UhrBonn Hbf22:25 Uhr
6:59 UhrRemscheid Hbf22:11 Uhr
7:56 UhrWuppertal Hbf20:56 Uhr
7:53 UhrEssen Hbf20:44 Uhr

Wir würden uns freuen, viele interessierte Kinder aus den verschiedenen Orten begrüßen zu dürfen. Die Fahrt findet aus organisatorischen Gründen nur statt, wenn insgesamt mindestens fünf Teilnehmer zusammenkommen!

Wenn du dir die Makerfaire nicht entgehen lassen möchtest, kannst du dich jetzt gleich - gemeinsam mit deinen Eltern - hier anmelden. Der Anmeldeschluss ist am 1.7.2014.

Wir freuen uns auf dich!

Fotos Copright 2013, Maker Media, Inc.

Langer Tisch 2014 (Wuppertal)

14.06.2014, geschrieben von Sascha Goetzke
Kind mit Schokobanane

(Anm. d. Red.: Dieser Beitrag wurde von unserem 12-jährigen Juniormitglied Sascha G. verfasst, der die Leitung der Ausstellung beim Langen Tisch eigenverantwortlich übernommen hat.)

Am 28. Juni 2014 sind wir als Aussteller beim Langen Tisch in Wuppertal.

Der Lange Tisch ist eine Veranstaltung, die alle fünf Jahre stattfindet. Dort können alle Vereine ihre Projekte zeigen.

Es gibt einen Minetest-Wettbewerb und einen Mini-Freedroidz-Workshop. Wir stellen einen Roboter vor, der Bananen in Schokosauce taucht und auf einen Teller legt und einen Zahnbürstenautomaten (für alle Kinder, die von den Schokobananen probiert haben ☺).

Ihr könnt uns ab 16 Uhr besuchen; unser Stand ist am Landgericht direkt gegenüber vom Subway.

Der Verein hat am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg das Freedroidz-Projekt auf der LEGO-Messe ABSolut Steinchen in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin vorgestellt. Mit dabei waren als Team neben Nik die Juniormitglieder Sascha und Tim sowie Gast Justin, alle Schüler unserer Partnerschule Nelson Mandela-Sekundarschule in Remscheid. Die drei Jugendlichen bauten live Roboter mit den Mitteln des Freedroidz-Projektes und informierten Kinder und Eltern über die Aktivitäten des Vereins, wie die geplanten regelmäßigen Freedroidz-Abende bei tarent und die nächsten FrogLabs.

Besonders beliebt waren die Schokobananen des Prototypen der Banana-Barbara, eines Roboters, der automatisch Banananestücke in Schokoladensauce taucht. Wegen problematischer Verhältnisse mit der Physik war der Prototyp zwar nicht sonderlich selbstständig dafür hatten die jungen Besucher unseres Standes umso mehr Freude daran, die abgestürzten Banananen aus der Schokolade zu angeln. Den Roboter wird das Freedroidz-Team nun bis zur nächsten Vorstellung noch stark verbessern, damit er dann nicht mehr ganz so viel Hilfe bei der Zubereitung der Süßigkeiten braucht ☺.

Wir freuen uns nun darauf, einige der Besucher bei den nächsten Veranstaltungen wiederzusehen. Unser besonderer Dank gilt tarent solutions für die Unterstützung des Freedroidz-Projektes!

Das Team

Rahmenprogramm, Freizeit und weitere Fotos

Salatvorbereitung zum Grillen Grillmeister Abendessen Nachschub Vorführroboter
Salatvorbereitung zum Grillen Grillmeister Abendessen Nachschub Vorführroboter

Zum dritten Mal findet dieses Jahr die LEGO-Messe "ABSolut Steinchen" der LEGO- Modellbaufreunde Rheinland in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt. Viele LEGO-Modellbau-Begeisterte aus mehreren europäischen Ländern stellen ihre architektonischen und technischen Bauwerke aus.

Mit dabei ist unser Freedroidz- Projekt mit unseren (voraussichtlich beiden) jungen Tutoren Sascha und Nico. An unserem Stand präsentieren wir die Mindstorms-Aktivitäten im Bonner Raum, unsere anstehende Wochenendfreizeit sowie einige Roboter-Ideen. Außerdem bieten wir vorraussichtlich einen Workshop zu den Themen Roboter, Bananen und Schokolade an ☺!

Komm zum LEGO-Roboter-Abend in Bonn

07.05.2014, geschrieben von Dominik George
Tags: freedroidz bonn
Freedroidz-Logo

Ab dem 4. Juni 2014 gibt es einen regelmäßigen LEGO-Roboter-Abend des Freedroidz-Projektes für alle Schülerinnen und Schüler aus Bonn und Umgebung.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du hier.

Die erste Ausgabe Wissensspuren in Bonn ist vorbei und war ein voller Erfolg! Wie immer gibt es einen ausführlichen Bericht und viele Fotos. Wir alle würden uns freuen, wenn auch du beim nächsten Mal dabei wärst ☺!

Teilchenbeschleuniger In Bonn gab es neben den Museumsbesuchen im Deutschen Museum und im Arithmeum einen besondern Überraschungsbesuch in der Leitstele der Stadtwerke Bonn für Bus und Bahn, außerdem ein umfangreiches Rahmenprogramm mit gemeinsamen Kochen und einem gemütlichen Grillabend. Dabei konnten die Teilnehmer neue Freundschaften schließen und einiges entdecken, das sie bisher noch nicht gesehen hatten.

Wir sind sicher, dass es eine Wiederholung des Projektes Wissensspuren geben wird!

Den ausführlichen Bericht, Texte von unseren Teilnehmern und viele Fotos gibt es auf der Seite der Wissensspuren!

Es ist so weit: Die Planung für die nächsten FrogLabs ist im Linuxhotel so weit fortgeschritten, dass wir euch heute - etwas eher als sonst - zu den FrogLabs auf der FrOSCon 2014 einladen können!

Damit es auch den "alten Hasen" nicht langweilig wird, gibt es dieses Jahr viel Neues zu entdecken. Besonders freuen wir uns darüber, dass uns Simon (10 Jahre) und Robin (12 Jahre) als neue Tutoren besuchen und euch neue Workshops anbieten.

Alle genauen Infos und die Anmeldung findest du hier!

Zwei Wochen nach den Chemnitzer Linux-Tagen sind wir so weit, unseren Bericht über die bisher größten FrogLabs veröffentlichen zu können! Mit 58 überaus interessierten und fröhlichen Kindern haben wir ein spannendes Wochenende verbracht. Besonders freuen wir uns über viel Lob und Feedback, aus dem wir erkennen, dass wir unser Ziel erreicht haben: Kinder und Jugendliche neugierig auf Technik zu machen und sie dazu zu motivieren, mehr wissen zu wollen.

Alle FrogLabs-Teilnehmer am Sonntag in Chemnitz Die FrogLabs in Chemnitz waren schon lange vor dem Wochenende etwas besonderes, denn mit über 50 Anmeldungen wurden sie schon sehr früh zu unserer bisher größten Veranstaltung. In 3 Workshops hatten alle Teilnehmer das ganze Wochenende lang genug zu entdecken, dabei war der Freedroidz-Workshop von Sascha und Nico gut besucht. Außerdem nahmen alle mit großer Begeisterung an der VIP-Abendveranstaltung der Chemnitzer Linux-Tage und an der gemeinsamen Übernachtung in der Jugendherberge Chemnitz "eins" teil. Das Wochenende war ein voller Erfolg - das sagen auch unsere Teilnehmer, und für dieses Feedback sind wir sehr dankbar!

Den ausführlichen Bericht, Texte von unseren Teilnehmern und viele Fotos gibt es auf der Seite der FrogLabs!

  • Facebook kauft mit WhatsApp mehrere Millionen Jugendlicher
  • Vertrauen sollte kein Verkaufsartikel sein
  • Eltern und Kinder sollen gemeinsam eine Kommunikationsplattform mitgestalten
  • Der Teckids e.V. (in Gründung) lädt zur öffentlichen Diskussion ein

Vorgeschichte

Kaum jemand wird im Laufe der letzten Tage an den Neuigkeiten vorbeigekommen sein: Facebook ist einen Milliardendeal mit den Entwicklern der SMS-Alternative WhatsApp eingegangen und hat das Unternehmen für einen stolzen Preis erworben.

Schon nach kürzester Zeit rief die Neuigkeit Facebook-Kritiker und Datenschützer auf den Plan, die in der Übernahme ein erhebliches Problem sehen. So wird vermutet, dass Facebook, entgegen seiner Beteuerungen, den neu erlangten Zugriff auf die Nutzerbasis des WhatsApp-Dienstes ausnutzen könnte, um seine Daten- und Werbepolitik dort fortzuführen.

Auch viele WhatsApp-Kunden scheinen diese Befürchtung zu teilen, denn auf Twitter und anderen Kanälen wird der Ruf nach Alternativen laut. Zwar war WhatsApp in der Vergangenheit auch mehrfach negativ aufgefallen, jedoch gab es für den durchschnittlichen Nutzer keine größeren Verdachtsmomente, um sich gegenüber dem Betreiber unbehaglich zu fühlen. Die offene Kritik an Facebooks Datenschutz- und Privatsphäreverhalten hat jedoch immer wieder Wellen geschlagen, so dass das Vertrauen in allen Nutzerkreisen erheblich beschädigt ist.

Nutzung durch Kinder und Jugendliche

Als Verein in der Kinder- und Jugendarbeit stellt sich für uns die Frage, was die Übernahme des Chat-Dienstes durch Facebook für Minderjährige bedeutet. Die Verbreitung beider Dienste unter Teenagern und — entgegen den Nutzungsbedingungen des sozialen Netzwerks — immer jüngeren Kindern hat extreme Ausmaße; kaum ein Schultag vergeht, ohne dass Verabredungen zu WhatsApp-Chats getroffen oder neue junge Nutzer von ihrem Freundeskreis geworben werden.

Doch während der letzten Monate ist dabei vor allem eins zu beobachten: Während sich die mobile Kommunikation per WhatsApp viral verbreitet und die Kasse der Entwickler klingelt, wenden sich jungen Nutzer von Facebook ab. Bei manchen ist der Pinnwand-Exhibitionismus des letzten Jahrzehnts einfach aus der Mode gekommen, andere sind selber für die Privatsphärenprobleme des Netzwerk sensibilisiert, und auch Eltern schlagen durch die rege Medienbeteiligung an der Kritik Alarm.

Ein Großteil der Online-Kommunikation unter Kindern und Jugendlichen findet also mittlerweile über den mobilen Dienst WhatsApp statt. Und mit dem Dienst kauft Facebook ein wirtschaftlich äußerst spektakuläres Zusatzpaket: Mehrere Millionen Jugendliche, ihre Daten und ihr Vertrauen.

Vertrauen sollte kein Verkaufsartikel sein

Was den Medien-Einsteigern hier widerfährt ist die Kommerzialisierung von Vertrauen, das sie unbewusst in die angebotenen Dienste und deren Betreiber stecken. Ist die Lawine einmal losgetreten und ein Produkt grundlegend akzeptiert, verbreitet es sich viral durch die Freundeskreise der Kinder und Jugendlichen.

Im Prinzip war das schon immer so, doch früher rangen vor allem Hersteller von Klamotten, Taschen und Schuhen um das Schwarmdenken der Schulhofcliquen. Heute sind die Produkte, die um Ansehen kämpfen, Dienstleistungen, die nebem dem persönlichen Geschmack und dem Wunsch nach Trendigkeit nichts weiter erobern wollen als das Vertrauen der jungen Kunden, das sie nur zu gern hergeben, um nicht hinter ihren Freunden zurückstehen zu müssen.

„Mein Freund hat mich die ganze Zeit damit genervt. Irgendwann wollte ich nicht mehr, dass mein Freund mich damit nervt und dann hab ichs halt gemacht“, erzählt Sascha (12 Jahre) über seinen Weg zu WhatsApp. Facebook hat bei Sascha jedoch verloren: „Bei Facebook ist das auch so ein bisschen passiert. Aber da hatte ich schon WhatsApp und da hab ich gesagt: Nein.“

Die Absurdität dieser leichtfertigen Entscheidung ist kaum zu übersehen: Zu Hause kämpfen selbst Eltern täglich um das Vertrauen ihrer pubertierenden Sprösslinge, doch im Internet brauchen sich die großen Unbekannten regelrecht nur zu bedienen. Doch können wir von unserem Nachwuchs kaum erwarten, diesen kritischen Standpunkt einzunehmen, denn schließlich haben wir eine Gesellschaft geschaffen, die ihre jungen, manipulierbaren Hoffnungsträger geradezu mit Werbung und Kommerz überflutet.

Und was tun die Eltern?

Mit der Entscheidung, den Nachwuchs an den Online-Angeboten von Facebook & Co. teilnehmen zu lassen, ist die Sache für Eltern keinesfalls erledigt. Bei näherer Betrachtung fangen die Probleme danach erst an, denn nun stellt sich die Frage, mit wem und worüber da nun eigentlich kommuniziert wird.

Aufgrund der Struktur der Dienste haben Eltern kaum Kontrollmöglichkeiten, ohne verstärkt in die Privatsphäre ihrer Kinder einzugreifen. Im Ring stehen das Brief- und Fernmeldegeheimnis der Kinder und Jugendlichen auf der einen Seite sowie die Sorgfaltspflicht und die berechtigte Sorge der Eltern auf der anderen, einen Kompromiss gibt es nicht.

Die Anbieter wie Facebook oder WhatsApp sind letzten Endes auch gar nicht daran interessiert, für eine einwandfreie und sichere Nutzbarkeit durch Minderjährige zu sorgen. Offiziell gehören sie ja gar nicht zur Zielgruppe — doch wenn man sie einmal als Kunden gewonnen hat, ist man natürlich froh, denn jeder Wirt ist ein guter Wirt für einen Virus. Facebook hat kürzlich sogar den bisher vorhandenen Schutz, durch den Minderjährige keine öffentlichen Nachrichten posten konnten, vollständig abgeschafft — irgendein Problem löst das nicht wirklich. Auch die VZ-Netzwerke, darunter SchülerVZ, machten hier keine Ausnahme.

Der einzige Weg ist miteinander

So vielfältig die Angebote an Kommunikationsplattformen sind, so klein sind auch die Aussichten auf fundierte Konzepte zur Nutzung durch Minderjährige und die Zusammenarbeit mit Eltern. Hierfür wäre auch eine Menge Arbeit notwendig, denn die Betreiber der Netzwerke haben nicht die Kompetenzen und Resourcen, um all die komplexen Beziehungen und Fragestellungen, die sich aus der Ausrichtung des Angebots ergeben, in Betracht ziehen zu können.

Der einzige Weg, wie diese Herausforderung bewältigt werden kann, ist die Zusammenarbeit aller Beteiligten: Kinder, Eltern und Entwickler. Diesen Weg wollen wir als Verein nun gehen und starten unsere Kampagne „Wem vertraust du?“, mit der wir freie und sichere Alternativen, die sich in der Vergangenheit etabliert haben, für Jugendliche attraktiv und zugänglich machen wollen.

Unser Ziel ist der Aufbau eines Kommunikationsnetzes, das jungen Nutzern alle vertrauten Funktionen bietet und sie gleichzeitig nicht zwingt, leichtfertig Vertrauen in Fremde zu stecken. Dabei wollen wir von Anfang an offen und transparent mit Kindern und Eltern zusammenarbeiten und so ermöglichen, dass sich die Gemeinschaft, die es betrifft, von vornherein mit einbringen kann.

Fest steht dabei bereits, dass XMPP (besser bekannt als Jabber) als Protokoll zum Einsatz kommen soll. Damit ist es problemlos möglich, alle Funktionen, die den Jugendlichen wichtig sind, anzubieten und den Dienst gleichzeitig über mehrere Anbeiter auszuweiten. Das ist wichtig, da auch wir natürlich kein Recht haben, Benutzern Vertrauen in unsere Systeme aufzuzwingen. Das XMPP-Protokoll soll dahingehend erweitert werden, dass es auch den oben genannten Anforderungen an Transparenz zwischen minderjährigen Benutzern und Eltern ermöglicht und weitere Vorkehrungen zum Jugendschutz implementiert. Dabei soll auf enge Zusammenarbeit mit den Standard-Gremien gesetzt werden, so dass die Interoperabilität im Jabber-Netzwerk erhalten bleibt.

Parallel wird auch die Zusammenarbeit mit Open Source-Projekten angestrebt, um bestehende Jabber-Software für junge Menschen attraktiv und bedienbar zu machen. Momentan sind dafür Jitsi und Jappix in der näheren Auswahl. Letztendlich werden auch erwachsene Nutzer von den Entwicklungen profitieren, da auch die allgemeine Zugänglichkeit verbessert wird.

Als großes Ziel steht der Betrieb einer Kommunikationsplattform, auf der sich Kinder und Jugendliche ebenso heimisch fühlen können wie bei Facebook & Co., die aber echte Kommunikationssicherheit und Datenschutz speziellim Hinblick auf die Nutzung durch Minderjährige implementiert. Natürlich vollständig transparent und offen, so dass jederzeit eine unabhängige Qualitätskontrolle, sogar durch Benutzer selber, möglich ist.

Das Vorhaben ist groß, aber realistisch, so dass wir aktiv mit der Planung begonnen haben. Doch zunächst muss ein starkes Team entstehen. Zu diesem Zweck laden wir im März zur öffentlichen Diskussion ein, bei der wir auf die Beteiligung vieler Interessierter hoffen. Für alle Interessenten bieten wir einen Newsletter an, über den wir regelmäßig von unseren Fortschritten berichten und zu öffentlichen Veranstaltungen einladen werden. Die Anmeldung ist über die Website des Vereins möglich.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Vertrauen kein Verkaufsartikel mehr ist!

Aufgrund des weiterhin unerwartet hohen Ansturms auf die FrogLabs auf den Chemnitzer Linux-Tagen 2014 müssen wir den Anmeldeschluss auf den 25.2. vorverlegen.

FrogLabs Chemnitz bald ausgebucht

04.02.2014, geschrieben von Dominik George
Tags: clt froglabs

Alle Kinder und Jugendlichen, die gerne an den FrogLabs auf den Chemnitzer Linux-Tagen 2014 teilnehmen möchten, sollten bald gemeinsam mit ihren Eltern das Anmeldeformular ausfüllen.

Obwohl wir noch gar nicht in allen Bereichen Werbung für die FrogLabs gemacht haben, mussten wir schon zwei Mal das Bettenkontingent in der Jugendherberge aufstocken. Aufgrund der Kapazitäten unserer Workshops haben wir die Obergrenze der Teilnehmerzahl auf 40 Personen festgesetzt. Der Anmeldeschluss ist am 07. März 2014!

Anmeldeformular-Probleme korrigiert

24.01.2014, geschrieben von Thorsten Glaser
Tags: clt froglabs

Wir haben ein Problem im Anmeldeformular, der bei „langen“ Vor- und Zunamen zum Fehler beim Versenden der Anmeldung führt, korrigiert. Bitte versucht einfach nochmals euch anzumelden, falls ihr vorher einen solchen Fehler zurückgekriegt habt. Wir bitten, uns dies zu entschuldigen ☺

Hier nochmals der Link zum Anmeldeformular

Seit heute ist die Anmeldung zu den FrogLabs vom 15. bis 16. März 2014 auf den Chemnitzer Linux-Tagen offiziell möglich! Alle Kinder und Jugendlichen, die sich für die Themen Programmieren, Elektronik und Robotik interessieren und gerne ein ganzes Wochenende voller Workshops und Spaß mit Gleichaltrigen verbringen möchten, laden wir herzlich ein!

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es hier!

Am heutigen Sonntag haben wir uns spontan dazu entschlossen, das vor kurzem übernommene Freedroidz-Projekt bzw. das vorhandene Material genauer anzusehen. Ebenfalls spontan haben wir dazu zwei Schüler im Alter von 11 und 12 Jahren eingeladen, die vorher großes Interesse am Projekt geäußert hatten und nun die Gelegenheit bekommen sollten, sich mit den Robotern zu beschäftigen.

Bau eines einfachen Roboters Wie schon bei anderen Aktivitäten des Vereins konnten wir den Social Room der tarent nutzen, um unsere Erforschung des Freedroidz-Materials in gemüticher Runde beginnen zu können. Zunächst mussten wir einen Überblick über die vorhandenen Bauteile, Kabel, Motoren und Sensoren bekommen. Die Ausstattung, die uns dank der Kooperation mit tarent zur Verfügung steht ist umfangreich, und so dauerte es einige Zeit, bis wir uns einen Überblick verschafft hatten. Danach konnte mit dem Bau eines ersten einfachen Roboters begonnen werden. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es fast unmöglich war, die beiden hochmotivierten Jungs zu bremsen.

Programmieren des Roboters Nachdem der erste Roboter betriebsbereit war, konnten wir auch ein Auge auf die Programmierung des LEGO® Mindstorm richten. Hierbei haben wir den beiden Schülern, Sascha und Nico, zunächst das Grundprinzip der Motorenansteuerung sowie der Sensorabfragen erklärt und dann ein einfaches Beispielprogramm gezeigt. Dabei fielen auch noch zwei mechanische Unzulänglichkeiten des zuvor gebauten Roboters auf, die geschickt repariert wurden. Schon nach kurzer Zeit konnten Sascha und Nico dann auch die ersten Übungsaufgaben selber lösen.

Sascha und Nico mit Roboter In den kommenden Wochen werden sich Sascha und Nico intensiv mit dem Bau der Roboter und der Programmierung beschäftigen. Ihr Ziel ist es, bei den FrogLabs 2014 auf den Chemnitzer Linux-Tagen den Freedroidz-Workshop zu leiten. Wir sind gespannt, was sich die beiden dazu alles ausdenken werden! Damit haben wir direkt zu Beginn das Freedroidz-Projekt um zwei junge Tutoren ergänzt, die uns hoffentlich lange begleiten werden. Wir freuen uns, unser Ziel, Kinder und Jugendliche an der Vereinsarbeit zu beteiligen, im Freedroidz-Projekt so schnell umsetzen konnten!

CeBIT: Jugendliche sind keine Zielgruppe der IT

08.01.2014, geschrieben von Dominik George
Tags: cebit messe event

Die Veranstalter der CeBIT, einer der international wichtigsten IT-Messen, schließen in diesem Jahr erstmalig Jugendliche unter 16 Jahren vom Besuch der Veranstaltung aus. In den letzten Jahren hatte eine Schülergruppe, begleitet von einem Teil des jetzigen Teckids e.V., am letzten Tag der Messe die Möglichkeit bekommen, sich das geschäftliche Leben im IT-Sektor anzusehen und die Eindrücke der Messe als interessante Erfahrung mitzunehmen. An diesem letzten Tag war der Zugang zum Messegelände für Jugendliche, die das 16. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen hatten, in Begleitung einer Aufsichtsperson möglich.

Die CeBIT 2014 ist die erste CeBIT, bei der dieser letzte Tag und damit der Zutritt für Kinder und Jugendliche vollständig entfällt. Ein Mitarbeiter der Initiative Tec2You, die bundesweit junge Berufseinsteiger in IT-Berufen fördert und die mit der Deutschen Messe zusammenarbeitet, äußerte uns gegenüber ebenfalls großes Unverständnis sowie Enttäuschung über die Entscheidung der Veranstalter. Man sage, "die Unter-Sechzehnjährigen gehörten eben nicht zur Zielgruppe der Aussteller", die Kommunikation und das Feedback sei für die Unternehmen nicht von Interesse.

Während der Charakter der CeBIT vornehmlich tatsächlich Geschäftsleute anspricht, können wir diese verallgemeinerte Haltung angesichts der fortschreitenden Verbreitung von Smartphones, Tablets, proprietären Apps und Diensten auch schon im jüngsten Kindesalter nicht nachvollziehen. Wir sind überzeugt, dass sich jeder der Aussteller zumindest einen einzelnen Tag für die sinnvolle Kommunikation mit Jugendlichen leisten kann. Diesen Teil der Zielgruppe zwar im Marketing einzuschließen und damit zum Konsum der eigenen Produkte anzuregen, den direkten Kontakt aber zu meiden, empfinden wir jedoch als höchst unmoralisch.

Im gleichen Zeitraum wie die CeBIT ermöglicht der Teckids e.V. dieses Jahr den Besuch der Chemnitzer Linux-Tage, einer Veranstaltung, auf der jeder einzelne der jungen Menschen willkommen ist!

Update: Ein weiteres spannendes Detail ist der CeBIT Innovation Award. Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die durch besondere Benutzerfreundlichkeit hervorstechen. Einer der Preisträger 2014 ist das Projekt Kinematics, ein "innovativer Robotik-Baukasten für Kinder und Jugendliche". Es dürfte verständlich sein, dass wir uns fragen, wie die Zielgruppe eines Preisträgers des Awards von der Messe ausgeschlossen werden kann.

Eine Aktion der Firma Microsoft, die im jahr 2010 auf der CeBIT stattfand, zeugt überdies von der Qualität der Aussage der Messe. Hier hatte Microsoft über 500 Schülerinnen und Schüler speziell eingeladen, um ihre Produkte zu bewerben. Schon damals war die Einlassregelung für Kinder und Jugendliche sogar in der Presse kritisiert worden, denn Microsoft hatte offenbar eine Ausnahmegenehmigung zur Beteiligung der Schüler an der Messe. Hier wird schnell klar, dass das Motiv keineswegs die Bildung oder Einbindung der jungen Menschen sein kann. Stattdessen sehen wir durch die Aktion unsere Einschätzung bestätigt, dass unser Nachwuchs als Marketing-Werkzeug benutzt wird und kein wirkliches Interesse an der Förderung besteht.

Denn obwohl es Ausnahmen zu geben scheint, sind diese offenbar an den Vertrag der Messe mit den zahlenden Aussstellern gebunden. Einen geführten Messebesuch für eine Schülergruppe unseres Vereins konnte man im Gegensatz dazu leider nicht ermöglichen.

Veranstaltungsbericht: 30. Chaos Communication Congress

30.12.2013, geschrieben von Dominik George
Tags: 30c3 ccc event

Der 30. Chaos Communication Congress in Hamburg ist zu Ende! Nachdem wir sehr kurzfristig unsere Anmeldung als Assembly eingereicht hatten, können wir nun auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

PyGame-Workshop

PyGame-DemoAn zwei Tagen fand ein kurzfristig geplanter Workshop zum Thema Spieleprogrammierung mit Python und PyGame statt, der sich an alle interessierten Kinder und Jugendlichen richtete und über den wir schon einen Zwischenbericht veröffentlicht hatten. Trotz der sehr späten Ankündigung fanden sich am ersten Tag 9 Teilnehmer im Alter von 9 bis 18 Jahren an unserem Stand ein. Besonders schön fanden wir dabei, dass uns einer der Teilnehmer schon von den FrogLabs 2011 bekannt war.

PyGame-ÜbungIn ungefähr 4 Stunden lernten die Kinder und Jugendlichen die Grundlagen der Arbeit mit PyGame kennen und machten erste Gehversuche. Bei dem kurzen Workshop war es ausdrücklich nicht unser Ziel, eine vollständige Einführung in die Programmiersprache Python anzubieten. Viel mehr war unsere Absicht, mit schnellen, vorzeigbaren Ergebnissen den Stolz und die Neugier der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu wecken. Offensichtlich gelang uns dies, denn vier der Teilnehmer besuchten am nächsten Tag auch den zweiten Teil des Workshops - die restlichen jungen Programmierer konnten aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr teilnehmen.

Tim als TutorDank unseres Konzeptes, das ein starkes Netzwerk aus jungen Tutoren vorsieht, konnten wir am zweiten Tag auch einem sehr jungen Besucher den Spaß am Programmieren vermitteln, da er in Tim einen sehr geduldigen und hilfsbereiten PyGame-Experten fand, der mit ihm zusammen während des Workshops ein kleines Spiel programmierte.

Alle Teilnehmer und, sofern diese anwesend waren, deren Eltern, haben ihr Interesse an unserem Workshop-Programm gefunden und möchten zu unseren nächsten Veranstaltungen eingeladen werden. Zwei der älteren Schüler konnten wir außerdem für die Idee begeistern, bei einer der nächsten Ferienfreizeiten als Tutor mitzuwirken.

Lightning Talk zur Vorstellung des Vereins

PyGame-DemoEbenfalls kurzfristig konnten wir noch den letzten freien Slot für Lightning Talks ergattern. In Lightning Talks haben Projekte 5 Minuten Zeit, ihre Arbeit und Ziele vor einem interessierten Publikum vorzustellen. Leider haben wir die Redezeit bei unserem ersten Lightning Talk etwas überschätzt, so dass wir nicht alle unsere wichtigen Punkte ansprechen konnten. Das Ziel unseres Vereins, also den Aufbau einer eng vernetzen Community unter Kindern und Jugendlichen, sowie einige bisherige und zukünftige Projekte, konnten wir den ca. 300 Zuhörern jedoch ansprechend vermitteln.

Eine Videoaufzeichnung des Lightning Talks, die wir aus dem Stream des CCC geschnitten haben, steht als MP4 oder WebM zum Download bereit.

Interview im DLF fiel leider aus

Beim Deutschlandradio, von dem ein größeres Team mehrere lange Live-Programme direkt vom Congress ausgestrahlt hat, hatten wir vorab die Möglichkeit angefragt, unseren Verein während einer der Sessions vorstellen zu dürfen. Der Programmchef der Veranstaltung konnte dies jedoch leider nicht mehr vorsehen, obwohl uns eine junge, freundliche Mitarbeiterin am dritten Tag einen Sendeslot zugesagt hatte.

Viele interessante Kontakte am Stand

Neben den vielen interessierten Kindern und Jugendlichen, die uns im Sinne unserer Vereinsarbeit natürlich die wichtigsten Gäste sind, durften wir auch einige sehr interessierte und kreative Erwachsene an unserer Assembly begrüßen. Neben rein als Besucher interessierten Eltern ergaben sich dabei auch viele Möglichkeiten für Kooperationen und Projekte. Unter den Besuchern fanden sich so unter anderem ein Medienpädagoge, der den Aufbau einer Plattform für den Projektaustausch von Schülern ersonnen hat, eine junge Dame, die während unserer Ferienfreizeiten ein Parallelprogramm für jüngere Kinder zwischen 5 und 10 Jahren anbieten möchte und ein Mitglied eines schweizer Hackerspaces, der Tipps für die Projektarbeit mit Jugendlichen suchte.

Feedback

Insgesamt freuen wir uns über das durchgehend positive Feedback, das wir während des 30c3 erfahren haben. Nicht nur die jungen und älteren Besucher unserer Assembly waren begeistert, auch unsere Nachbarassemblies Metalab Vienna und Leiwandville fanden lobende Worte auf Twitter.

Aus unserer Sicht war der 30c3 ein großartiger Erfolg. Aus diesem Grund haben wir vor, auch im nächsten Jahr, neben anderen Veranstaltungen, auch wieder beim CCC zu Gast zu sein. Im Prinzip haben wir da auch keine andere Wahl, denn unser jüngster Teilnehmer des PyGame-Workshops kam uns am Ausgang noch einmal entgegen und verabschiedete sich mit Dank und wie selbstverständlich mit den Worten: "Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr!"

PyGame-Workshop Tag 1 beim 30c3

28.12.2013, geschrieben von Sarah Stoffels
Tags: pygame 30c3 ccc event workshop

Beim kurzfristig geplanten PyGame-Workshop für Kinder und Jugendliche am 2. Tag des 30c3 in Hamburg haben sich spontan 9 Teilnehmer eingefunden und fleißig Spielwelten designt und programmiert.

PyGame-Demo PyGame ermöglicht es, mit wenig Aufwand zweidimensionale, arcade-ähnliche Spiele zu erstellen und wurde bereits bei der Veranstaltung FrogLabs von einigen Mitgliedern des Vereins im Spieleworkshop vorgestellt, von dem sogar ein Teilnehmer auch heute anwesend war. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, da sowohl Spielidee als auch die Grafikelemente und Sounds im Spiel selbst erstellt werden können. Schon nach kurzer Einführungszeit können so die Teilnehmer gemeinsam in der Gruppe arbeiten.

PyGame-Übung Morgen wird es den 2. Workshop-Tag um 12 Uhr geben. Wir freuen uns auch morgen über neue Besucher, da im Laufe des Workshops auch einzelne Fragen der Teilnehmer beantwortet werden und auch jeder, der PyGame noch nicht auf seinem Notebook installiert hat, Hilfe dazu bekommt. Da wir kurzfristig beim Congress wenig Material bereitstellen können, ist es erforderlich, dass ihr als Teilnehmer eigene Notebooks mitbringt. PyGame kann sowohl unter Linux, Windows als auch MacOS installiert werden.

Beamer auf dem Sparschwein Danke an den shackspace für den ausgeliehenen Beamer, der voll zum Einsatz gekommen ist :-)!

Interview im Skolelinux-Blog

25.12.2013, geschrieben von Dominik George
Tags: interview skolelinux biscuit

Nach einem Gespräch im IRC-Kanal des Skolelinux-Projekts hat Petter Reinholdtsen, einer der Kernentwickler des norwegischen Projektes, um ein Interview für seinen Blog gebeten.

Das Interview ist hier und im Planet Skolelinux zu finden.

Der Teckids e.V. strebt eine Partnerschaft mit dem Skolelinux-Projekt and und wird hierzu das deutsche Neujahrstreffen in Gütersloh besuchen.

Assembly des Teckids e.V. beim 30c3 (Hamburg)

23.12.2013, geschrieben von Dominik George
Tags: ccc event

Der Teckids e.V. hat kurzfristig eine Assembly auf dem 30. Chaos Communication Congress angemeldet. Auch, wenn die Konferenz des Chaos Computer Clubs nicht unbedingt das Zentrum unserer Zielgruppe darstellt, erwarten wir doch, einige interessante Diskussionen gemeinsam mit dem Publikum aus den Gebieten Politik, Gesellschaft und Datensicherheit anstoßen zu können.

Unsere Assembly befindet sich auf Ebene 1, in der Ecke neben Podlove.

Bisher sehen wir bei der Assembly das folgende Programm vor:

Zeit Freitag, 27.12. Samstag, 28.12. Sonntag, 29.12.
12:00 pyGame - Session 2
13:00
14:00 pyGame - Session 1
15:00 Warum brauchen Jugendliche eine Open Source-Community? BiscuIT
16:00
17:00

Als Vereinsmitglieder werden Dominik George und Sarah Stoffels sowie Tim und Fabian Huppertz als jugendliche Ansprechpartner vor Ort sein.

Kurze Information: Seit vorgestern sind die FrogLabs offiziell ein gemeinsames Projekt des FrOSCon e.V. und des Teckids e.V.

Diese Entscheidung wurde anlässlich unseres Besuchs in Chemnitz getroffen, bei dem wir uns mit den Organisatoren der Chemnitzer Linux-Tage über die Durchführung des Kinder- und Jugendprogramms in Chemnitz 2014 unterhalten haben.

Ein kurzer, wenn auch für die Öffentlichkeit vermutlich nicht ganz so interessanter Bericht ist hier verfügbar!

Erstes öffentliches Projekt: Freies Unterrichtsmaterial

01.12.2013, geschrieben von Dominik George
Tags: material freie_bildung

Wir haben in den letzten Tagen daran gearbeitet, die Anfänge unserer Sammlung freien Unterrichtsmaterials zu veröffentlichen. Damit entsteht ein kontinuierlich wachsender Pool, der freie Bildung im Bereich Informatik ermöglicht und vorantreibt.

Der Pool und weitere Informationen finden sich hier.

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