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FrogLabs Juli 2020

25. August 2020 · Johanna Schink

Vom 22. bis zum 24. Juli fand unser erstes Alternativprogramm für die ausgefallenen FrogLabs auf der FrOSCon statt. Auf Grund der Coronapandemie wurden die FrogLabs, die normalerweise parallel zur FrOSCon stattfinden zur Entzerrung auf zwei Termine verlegt. Die zweite Veranstaltung findet im September statt. Mit 16 Teilnehmern und 11 Tutoren und Betreuern zelteten wir auf dem Jugendzeltplatz in Bad Godesberg und führten zwei Tage lang Workshops durch. Da es nur sehr wenige Teilnehmer und viele Tutoren gab, konnte jeder Teilnehmer, der wollte, an beiden Tagen an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Unser Workshopangebot umfasste Spieleprogramierung, Basteln (Mechatronik) und Kreatives. Außerdem wurde am zweiten Workshoptag ein Workshop zu OpenStreetMap angeboten.

kreisel.jpg© Johanna Schink

 

Für unsere Mitglieder begannen die Froglabs bereits am Montag, dem 20. Juli. Ab Mittag reisten wir an und bauten unsere Zelte auf. Anschließend begannen die Workshopteams mit den letzten Vorbereitungen. Außerdem beschäftigte sich das Team Systemadministration mit dem Aufbau unseres Netzes. Im Team Mechatronik wurde eine Präsentation zur Einführung in die Elektronik ein letztes Mal besprochen und das Material funktionstüchtig gemacht. Das Team Kreatives machte sich mit den neuen Audiogeräten vertraut, machte Testaufnahmen und suchte auf dem Zeltplatz verschiedene Möglichkeiten, Geräusche zu erzeugen. Währenddessen bereitete das Team Spielprogrammierung ebenfalls eine Präsentation vor und arbeitete Jakob, der spontan als Tutor mithelfen wollte, ins Thema ein. Danach wurde gegrillt und zum Abschluss des Tages saß das ganze Team mit Stockbrot am Lagerfeuer.

grill.jpg© Johanna Schink

Der zweite Vorbereitungstag verlief sehr ähnlich. Nach einem ausgiebigen Frühstück, das aus Rührei und Pancakes bestand wurden die Workshopvorbereitungen abgeschlossen. Mechatronik machte ein paar Testaufbauten, Kreatives erstellte ein Beispielhörspiel und Spieleprogrammierung optimierte den Konverter, der die Koordinaten vom GPS-Gerät in Koordinaten für Tiled verwandelte, die sie in ihrem Spiel verwenden konnten.

Am Mittwoch sollten dann die Teilnehmer anreisen, deshalb wurde der Zeltplatz aufgeräumt, letzte Vorbereitungen abgeschlossen, eingekauft und die Workshopräume aufgebaut. Ab 13 Uhr reisten dann auch die Ersten an. Nachdem die Zelte aufgebaut wurden und sich alle angemeldet hatten, gab es eine Begrüßung mit anschließender Führung über den Zeltplatz. Im Anschluss konnten die Kinder Geocachen gehen oder hatten einfach Freizeit, um sich untereinander besser kennenzulernen. Auch organisierten die Kinder selbstständig ein Zombieballspiel. Nachdem gegrillt wurde, gab es wieder die Möglichkeit am Feuer zu sitzen. Eine andere Gruppe ging mit Jürgen, dem Leiter des Zeltplatzes auf eine schöne Nachtwanderung quer durch den Wald.

anmeldung.jpg© Anna Weichelt

Nach dem Frühstück am nächsten Tag, wurden die Workshops eingeteilt. In diesen wurde dann bis mittags gearbeitet. Im Workshop Mechatronik konnten die Teilnehmer ein eigenes Solarauto bauen und dieses individuell gestalten. Dabei sind sehr schöne und vor allem sehr unterschiedliche Autos entstanden. Beim Workshop Kreatives konnte man ein Hörspiel erstellen. Hierfür wurden unter anderem im Wald verschiedene Geräusche aufgenommen, die später mit eingearbeitet wurden. Während des Workshops Spieleprogrammierung wurde mit Hilfe von GPS-Geräten der Zeltplatz abgemessen und mit Tiled in eine Map verwandelt. Anschließend konnte man diese für sein eigens Spiel verwenden.

Nach der ersten Arbeitsphase war eigentlich eine längere Pause eingeplant, allerdings gab es auf Wunsch der Teilnehmer die Möglichkeit, schon früher weiterzuarbeiten. Abends gab es dann wieder die Möglichkeit zum Geocachen. Nach dem Abendessen gab es Stockbrot am Lagerfeuer und die Möglichkeit, Performous zu spielen, einem Open-Source-Singspiel, das ähnlich wie Singstar funktioniert.

basteln.png©Dominik George

Mit Freitag begann der letzte Tag. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und der Zeltplatz aufgeräumt. Anschließend gingen die Workshops weiter. Man konnte sich aussuchen, ob man in dem Workshop des vorherigen Tages weiterarbeiten oder einen neuen ausprobieren wollte. Außerdem fand der OpenStreetMap-Workshop statt, bei dem die Teilnehmer lernten, wie man in OpenStreetMap Karten bearbeiten kann. Hierfür erkundeten sie zuerst den Zeltplatz und setzten seine Details dann in OSM an der entsprechenden Stelle ein. Gegen 17 Uhr kamen dann die Eltern und die Teilnehmer stellten ihre Ergebnisse vor. Leider konnten die Solarautos nicht präsentiert werden, da es nach einer sonnigen Woche zugezogen war und die Autos so nicht fahren konnten.

spiele_workshop.jpg©Dominik George

Trotz der ungewöhnlichen Bedingungen waren die FrogLabs wieder sehr erfolgreich. Es wurden andere Workshopkonzepte ausprobiert und durch die geringe Anzahl an Teilnehmer konnten diese auch nahezu problemlos durchgeführt werden. Während der Workshops sind sehr schöne Ergebnisse entstanden.