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FOSDEM 2020

4. März 2020 · Johanna Schink

Im Rahmen der FOSDEM, am 1. und 2. Februar 2020, stellten wir uns und unsere Projekte an einem Stand vor. Unser Projekt "schul-frei" war mit einem Gemeinschaftsstand anwesend, einer kuratierten Auswahl von Freie-Software-Produkten. Außerdem wurde AlekSIS zum ersten Mal einem breiten Publikum präsentiert.

fosdem_stand_2020.jpg© Dominik George

Die FOSDEM begann für uns Freitag Nachmittag mit der Abfahrt in Bonn. Wir fuhren mit zwei Autos nach Brüssel. Das erste Auto kam gegen Abend dort an. Zuerst begaben wir uns zur Uni und bereiteten dort den Stand für die kommenden Tage vor. Danach trafen wir uns mit den anderen aus dem zweiten Auto im Hostel.

An unserem Stand lag der Fokus vorallem auf unserem Projekt "Schul-frei" mit der Schulsoftware AlekSIS. Alexander, Andreas und Niels kümmerten sich um den Stand und tauschten sich mit bis zu 200 Leuten über Open Source in Schulen und deren Erfahrungen über anderer Schulsoftware aus. Bei diesen Gesprächen, unter anderem auch mit Beteiligen aus dem Bildungssystem, stellten wir fest, dass die meisten anderen Schulinformationssysteme unvollständig sind oder nur teilweise funktionieren.

Außerdem hielten Dominik und Niels einen Vortrag über freie Software in der Schule und Bildung im Community-Devroom (diesen kann man hier nachträglich ansehen). In diesem stellten sie zu Beginn unseren Verein vor und Niels erläuterte in welchen Bereichen der Schule Software genutzt wird und in welchen freie Software zum Einsatz kommen kann. Er sprach auch über die Probleme, die freie Software dabei haben kann und, dass man diese auch zum eigenden Vorteil nutzen kann. Eines dieser Probleme veranschaulichte Dominik an einem Beispiel, dass er einem Gespräch mit einer Schulleitung entnommen hat. Anschließend stellte er unser Projekt "schul-frei" vor, das sich mit dieser Problematik beschäftigt. Zum Schluss wurde noch darauf eingegangen wie Jugendliche bei der Entwicklung von FOSS behilflich sein können. Da sie auf manchen Plattformen, wie GitHub daran gehindert werden, stellte Dominik noch zwei Alternativen dafür vor: FramaGit und EduGit. Zum Schluss rief er noch einmal dazu auf, Jüngeren zu helfen, aber auch sich von ihnen helfen zu lassen.

Obwohl unsere zukünftigen Juniormitglieder Benedict und Kirill sich schon vorher mit ähnlichen Themengebieten beschäftigt hatten, war die FOSDEM ihre erste Teilnahme an einer FOSS-Konferenz.

Besonders interessant war für sie ein Stand, an dem mit Hilfe eines Raspberry Pi ein Mischpult aufgebaut war und ein weiterer, an dem es um die Kommunikation übers Internet mit freier Software ging. Auch schauten sie sich Vorträge zu Python an.